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Die Festung Forte di Exilles im piemontesischen Val di Susa ist eine der beeindruckendsten Festungsanlagen in den italienischen Alpen und thront auf einem Felsvorsprung über der Dora Riparia. Auf den ersten Blick wirkt sie karg, aber diese Rohheit ist Teil ihres Charmes.

Die strategische Lage, die seit Jahrhunderten die Geschicke der Stadt bestimmt

Wer Exilles beherrschte, kontrollierte die gesamte Strecke zwischen Turin und Frankreich. Das Val di Susa war seit der Antike ein wichtiges Tal und die Festung diente als Grenzwächter, Zoll- und Militärstützpunkt. Die ersten Hinweise auf die Existenz eines befestigten Ortes gehen auf das 7. Jahrhundert zurück, und seither hat sich die Festung ständig weiterentwickelt, verstärkt und an neue Bedrohungen angepasst.

Eine turbulente Geschichte voller Schlachten und Legenden

Seine dramatischste Zeit erlebte Forte di Exilles im 17. und 18. Jahrhundert, als es wiederholt belagert wurde und von den Franzosen in die Hände der Savoyer überging und wieder zurück. Damals entstand die berühmte Legende vom "Mann mit der eisernen Maske", der hier kurzzeitig gefangen gehalten wurde. Auch wenn die Historiker diese Hypothese nicht als gesichert ansehen, ist die Geschichte der Festung inhärent und verleiht ihr eine geheimnisvolle Atmosphäre, die die Besucher bis heute fasziniert.

Fort Exilles

Fort Exilles im Val di Susa im Piemont

Eine Architektur, die durch ihren Einfallsreichtum verblüfft

Das heutige Aussehen der Festung entstand hauptsächlich im 18. und 19. Jahrhundert, als das Fort Exilles modernisiert wurde, um neuen Artilleriearten standzuhalten. Die in den Fels gehauene Eingangsrampe dient als Zugang zum unterirdischen Stützpunkt. Die langen Gänge im Inneren, die Kasematten, die niedrigen Durchgänge und die hohen Terrassen sind so angelegt, dass die Festung so gut wie möglich verteidigt werden kann.

Eine Atmosphäre, die Sie in die Vergangenheit zurückversetzt

Dank des Wiederaufbaus ist die Festung von Exilles heute zugänglich und wirkt sehr authentisch. Die Stille der Berge, die Kühle der Steinmauern, die steil ins Tal abfallenden Hänge - all das sorgt dafür, dass der Besuchder Besuch nicht wie ein Museumsbesuch anfühlt, sondern wie eine Reise in die Vergangenheit, als die Patrouillen gewechselt wurden und sich das Schicksal der Region entschied. Das Gefühl, dass die Soldaten erst vor kurzem abgereist sind, ist allgegenwärtig.

Ein idealer Zwischenstopp im Alpental Val di Susa

Die Festung ist ein ideales Ziel auf dem Weg von Turin in Richtung französische Grenze oder im Rahmen einer Rundfahrt durch das Tal. Sie lässt sich gut mit einem Besuch der Sacra di San Michele oder der riesigen Festung von Fenestrelle kombinieren. Sie ist Teil eines einzigartigen Systems alpiner Festungsanlagen, das in Italien seinesgleichen sucht.

Fort Exilles

Die Straßen von Exilles

Ein erzählenswerter Ort

Die Festung von Exilles gehört zu den Monumenten, die nicht auf den klassischen Touristenlisten stehen und dennoch einen starken Eindruck hinterlassen können. Monumentale Architektur, eine Geschichte voller Dramatik und Legenden, eine außergewöhnliche Lage und eine unverwechselbare Atmosphäre. Ein Ort, den man nicht vergisst.